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Weniger Betriebskosten, mehr Effizienz

Der Differenzdruck-Messumformer HE 5411 für den Einsatz in der Entstaubungstechnik und Gebäudeautomation

Mit dem neuen Differenzdruck-Messumformer HE 5411 von HESCH haben Unternehmen den Filter-Verschmutzungsgrad ihrer Entstaubungsanlagen, den Füllstand von Behältern oder die Volumenströme von Lüftungs- und Klima-Anlagen immer im Blick. Dank der Zulassung für die ATEX-Zone 22 eignet sich der HE 5411 auch für Anwendungen, in denen herkömmliche Druckmessumformer nicht verwendet werden können.

Der Differenzdruck-Messumformer HE 5411 ist vielseitig einsetzbar, denn er überwacht nicht nur den Zustand von Filtersystemen in der Entstaubungstechnik, sondern kontrolliert auch die Volumenströme von Lüftungs- und Klimaanlagen, misst Füllstände in Flüssigkeitsbehältern (Einperl-Methode) oder übernimmt die Überdruckmessung in Reinräumen. Auch der Einsatz in Spritz-/Lackierkabinen ist möglich. Für die Installation in Gebäudeautomationsanlagen hat HESCH das System eigens mit einem 0-10 V-Spannungsausgang ausgestattet.

Entwickelt wurde der HE 5411 für die Messung von Differenzdrücken in der Entstaubungstechnik. Die dauerhafte Überwachung der Filter ist hier von großer Bedeutung, da sich beim gesättigten Filter die Absaugleistung und damit auch der Stromverbrauch der Entstaubungsanlage deutlich erhöht. Der Differenzdruck-Messumformer misst kleinere und mittlere Drücke aller trockenen, nicht-aggressiven Gase in den Bereichen von ±1,25 (ohne ATEX-Zulassung) / ±10 / ±25 / ±50 / ±100 mbar. Schnell und präzise werden selbst kleinste Abweichungen genau angezeigt. So kann rechtzeitig ein Druckstoß (Jet-Pulse) zur Reinigung des Filters ausgelöst werden. Die Jet-Pulse-Abreinigung hat sich in der Filtertechnik als Standard etabliert, da sie erheblich zur Steigerung der Energieeffizienz beiträgt.

Bei der Überwachung der Volumenströme von Lüftungs- und Klimaanlagen leistet der HE 5411 ebenfalls wertvolle Dienste. Die exakte Einstellung der Luftströme ist die Voraussetzung für einen wirksamen Feuchte- und Wärmeschutz und ein gesundes Raumklima. Mit dem Differenzdruck-Messumformer von HESCH werden Abweichungen vom Idealwert sofort erkannt. In der Füllstandsüberwachung wiederum sorgt der HE 5411 dafür, dass Behälter nicht überlaufen oder ein bestimmter kritischer Pegelstand nicht unterschritten wird. Das ist insbesondere in der Petrochemischen Industrie wichtig, bei der auch explosive Stoffe zum Einsatz kommen.

Das Gehäuse des HE 5411 ist mit Scharnierverschlüssen ausgestattet, die bei der Installation im Vergleich zu herkömmlichen Geräten viel Zeit sparen. Üblicherweise müssen meist 4 Schrauben gelöst werden, um den Anschlussbereich unter dem Gehäusedeckel zu erreichen. Für die komfortable Ablesung der angezeigten Werte besitzt der HE 5411 eine 4-stellige weiße 7-Segment-Anzeige. Über zwei Tasten kann der Anwender den Grenzwert definieren. Den Status des Grenzwertrelais zeigt die LED an der Gehäusefront durch Farbwechsel an. Der HE 5411 ist in drei Ausführungen erhältlich, die sowohl ein 0…10 V-Spannungssignal als auch ein 0(4)…20 mA-Stromsignal als Ausgangssignal zur Messwertübertragung bieten. Das Stromsignal kann zudem mittels eines Schiebeschalters von 0…20 mA auf 4…20 mA umgeschaltet werden. Der HE 5411 Differenzdruck-Messumformer verfügt über einen manuellen Nullpunkttaster, somit ist auch ein Feinabgleich durch den Anwender jederzeit möglich.

Mit dem Differenzdruck-Messumformer HE 5411 und weiteren Produkten von HESCH können Unternehmen ihre Effizienz und Betriebssicherheit deutlich steigern.

Differenzdruck-Messumformer HE 5409

Messumformer HE 5409 von HESCH erfasst Differenzdruck von Gasen

Mit dem HE 5409 bieten die Experten für Automatisierungs- und Messtechnik von HESCH einen universell einsetzbaren Messumformer für kleine und mittlere Drücke an. Nach einem umfassenden Redesign ist das Gerät jetzt auch für die ATEX-Zone 2 zugelassen.

HESCH verfügt in seinem Portfolio über verschiedene Drucksensoren zur Messung von Flüssigkeiten und Gasen. Als Hersteller empfindlicher Differenzdrucksensorik mit typischer Messung von wenigen Millibar bis 1 bar bietet das Unternehmen auch den entsprechenden fachlichen Support. Eine typische Anwendung ist die Erfassung des Differenzdrucks über einer Messblende zur Berechnung des Volumenstromes von Gasen in Rohren oder Kanälen. Auch Über- oder Unterdruckmessung in Lüftungsanlagen oder die Zustandsbeurteilung von Filteranlagen gehören zum Einsatzbereich. Die Differenzdrucksensoren liefert HESCH mit zahlreichen Messbereichen.

Der Differenzdruck-Messumformer HE 5409 ist ein universeller Messumformer für kleine und mittlere Drücke. Messbereiche zwischen 0…2,5 und 0…1000 mbar stehen zur Auswahl. Darüber hinaus sind Sondermessbereiche auf Anfrage möglich.

Zulassung für ATEX-Zone 2 dank Redesign

Das Öffnen und Schließen erfolgt schraubenlos mit Scharniertechnik. Anwender sparen dadurch Zeit bei der Montage. Zum Öffnen des Geräts wird lediglich ein Schlitz-Schraubendreher an der dafür vorgesehenen Stelle am Gehäusedeckel angesetzt, um die Verriegelung aufzuhebeln. Der Gehäusedeckel bleibt durch die Scharniertechnik am Gerät und muss nicht vollständig demontiert werden. Der Anschlussbereich ist gut zugänglich, da der Gehäusedeckel sich bis zu einem Winkel von 105° öffnen lässt. Der Verdrahtungsaufwand ist dank 2-Leitertechnik gering.

Bislang war der HE 5409 neben dem Einsatz bei normalen Umgebungsbedingungen auch bereits für den Einsatz in Ex-Zone 22 zugelassen. Dank des Redesigns, das HESCH dem HE 5409 nun unterzogen hat, ist der Differenzdruck-Messumformer jetzt auch für die ATEX-Zone 2 zertifiziert.

Hesch bietet die Sensor-Baureihe zum Start in drei verschiedenen Varianten an. Sie alle lassen sich für die Messung von Temperatur, Druck und Füllständen verwenden

Modulare Sensor Linie:
Neue flexible Messsensoren von Hesch

Mit der „Modularen Sensor Linie“ bringt Hesch eine neue, technisch flexible Sensorbaureihe auf den Markt. Sie bietet sich für verschiedenste industrielle Messaufgaben als modulare Lösung an. In kostenoptimierter Basisausstattung als auch in elektronischer Vollausstattung mit Displayanzeige, Grenzwertüberwachung und HART-Kommunikation..

Die Sensoren der neuen Baureihe sind für die Messgrößen Temperatur, Druck und Füllstand erhältlich. Alle Sensoren sind mit den gängigen elektrischen Industrie-Anschlusssteckern verfügbar. Die Prozessanschlüsse sind aus hochwertigem und langlebigen Edelstahl gefertigt. Das garantiert auf Dauer Korrosions- und Temperaturbeständigkeit. Die Prozessanschlüsse sind somit auch gegen Speisesäuren sowie schwache organische und anorganische Säuren beständig. Diese Eigenschaften ermöglichen problemlos den Einsatz in der Nahrungsmittelindustrie, der Pharma- und Kosmetikindustrie sowie der chemischen Industrie und Medizintechnik. Hesch bietet die Sensoren der Sensor-Baureihe zum Start in drei verschiedenen Varianten an: als Grenzwertschalter (Variante L), als Transmitter (T) und als Version mit Display (D).

Grenzwertschalter mit intuitiver Vor-Ort-Schaltpunkteinstellung

Die L-Sensoren als Grenzwertschalter für Temperatur-, Druck- und Füllstandmessung punkten mit kinderleichter Vor-Ort-Schaltpunkteinstellung. Hohe Schaltgenauigkeit, schnelle Ansprechzeit und einfache Montage sind weitere Eigenschaften, die den Sensor charakterisieren. Das Stromausgangssignal lässt sich einfach an den digitalen Eingang einer SPS anschließen. Der Schaltpunkt ist seriell, beispielsweise über ein separat erhältliches Modem, programmierbar. Der Anwender kann die Schaltpunkteinstellung auch direkt am Gerät über einen integrierten Hall-Schalter in Verbindung mit einem separaten Magneten vornehmen. Eine rot leuchtende LED zeigt den Schaltzustand gut erkennbar an. Der Schaltausgang ist als Relais mit Wechsler-Kontakt umgesetzt.

Kostengünstige Transmitter-Variante und Ausführungen mit Display

Die Transmitter-Variante T als kostengünstige Basisvariante bietet sich bei Prozessen an, bei denen präzise Messwerte in Form einfach auszuwertender analoger Sensorsignale erforderlich sind, aber keine Displayanzeige notwendig ist. Der reine Transmitter verfügt über ein Ausgangsignal von 4…20 mA sowie modulare elektrische Anschlussmöglichkeiten. Zudem ist er wie alle Varianten der Baureihe über HART-Kommunikation konfigurierbar.

Alle Display-Varianten sind voll ausgestattet mit 4…20 mA 2-Leiter Technik, überlagertem HART-Kommunikationssignal und zwei konfigurierbaren Grenzwertkontakten. Dem modularen Konzept folgend sind sie sowohl für Temperatur- und Druck-, als auch für Füllstandmessung erhältlich. Die Bedienung und Einstellung des Sensors erfolgt über ein bedienerfreundliches Display mit drei Tasten und integrierter vierstelliger 7-Segment Stromschleifenanzeige. Der Displaykopf auf dem Gehäusekörper ist um 330° drehbar. Der Gehäusekörper lässt sich unabhängig davon zusammen mit dem elektrischen Anschluss ebenfalls um 330° verstellen und die Anzeige zusätzlich um 180° wenden. So fällt die Bedienung auch bei Überkopfmontage leicht; ein Umdenken ist nicht erforderlich.

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Januar 2017